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Softwareentwicklung

Musik, die aus dem Herzen kommt – mit Hilfe von KI

Jeder Song beginnt mit einer Idee, einem Gefühl oder einer Geschichte. Die KI hilft mir nur dabei, sie hörbar zu machen.

Ich habe keine klassische Musikausbildung. Ich kann keine Noten lesen und spiele kein Instrument. Aber ich habe Ideen – und KI-Musik gibt mir die Möglichkeit, sie in Songs zu verwandeln. Hier erzähle ich dir, wie das funktioniert und warum ich das mache.


Wie ich zur KI-Musik kam

Alles begann mit einem YouTube-Video. Jemand stellte vor, was mit KI-Musikgenerierung heute alles möglich ist – und ich war erstaunt. Songs, die klingen wie von echten Bands, entstehen in Minuten? Das wollte ich ausprobieren. Also habe ich SUNO getestet, war begeistert von den Ergebnissen und habe Gefallen daran gefunden. Seitdem bin ich dabei geblieben.


Was ist SUNO?

SUNO ist eine KI-Plattform, die aus Texten und Style-Beschreibungen komplette Songs generiert – mit Gesang, Instrumenten und Arrangement. Ich nutze SUNO, weil ich es als Erstes kennengelernt habe und die Bedienung einfach ist. Klar, ich habe auch Udio ausprobiert, aber das war mir zu kompliziert und teurer – bei teilweise schlechteren Ergebnissen. Also bin ich bei SUNO geblieben.


Mein kreativer Prozess

Von der Idee zum fertigen Song

Die Idee steht IMMER an erster Stelle. Erst dann überlege ich, wie ich sie umsetze. Dafür habe ich drei Wege:

SongBuddy – Mein eigenes Tool

SongBuddy ist eine Web-App, die ich gerade entwickle (noch nicht öffentlich). Sie hilft mir, perfekt auf SUNO zugeschnittene Prompts zu erstellen – mit allen Optionen für Text, Stil und Stimmung. Das spart mir Zeit und macht den Prozess noch präziser.

KI-unterstützte Texterstellung

Manchmal lasse ich eine KI den Text vorschlagen – besonders bei deutschen Liedern. Das ist nämlich eine echte Herausforderung: KI produziert oft zusammenhanglose Sätze oder holprige Reime. Da muss ich viel nacharbeiten.

Komplett selbst geschrieben

Manchmal schreibe ich auch alles selbst – vor allem, wenn es sehr persönlich ist.

Nach der Textarbeit: Die Generierung

Dann geht es zu SUNO. Ich beschreibe präzise den Stil, die Stimmung, das Tempo, die Instrumente. Die erste Generierung passt selten – meistens muss ich Melodie, Stimme, Tempo oder Stimmung anpassen. Manchmal dauert es Tage oder Wochen, bis ein Song wirklich sitzt.


Beispiel: 'Machtlos'

Eines meiner persönlichsten Lieder. Es handelt von den Ängsten und der Verzweiflung, als mein Mann schwer an Krebs erkrankt war. Der Text passte sofort – aber Melodie und Stimme waren nie richtig. Ich habe ca. 2 Wochen lang rumprobiert, ungefähr 60 Generierungen gemacht, bis endlich alles stimmte. Das zeigt: KI-Musik ist kein Knopfdruck. Es ist Arbeit, Emotion und Geduld.


Die Realität hinter den Songs

Ich habe ca. 560 Lieder in meinem SUNO-Konto. Aber nur 83 davon habe ich auf Streamingdiensten veröffentlicht. Viele Songs sind nur für mich, zum Ausprobieren oder Ideen, die einfach nicht umsetzbar waren. Nicht jedes Lied wird veröffentlicht – und das ist okay.


Meine musikalische Reise: Genres ohne Grenzen

Mein Musikgeschmack ist breitgefächert. Ich höre und kreiere alles: Balladen, Rock, Pop, Oper, Rap, Schlager. Ich teste immer neue Genres aus – arabische Pop-Musik, Weltmusik, experimentelle Sounds.

Mein Motto: 'Einmal probieren, wenn es nicht gefällt, dann lass es.' So habe ich schon viel über Musikgenres gelernt, von denen ich vorher keine Ahnung hatte.

Warum KI-Musik nichts Verwerfliches ist

Viele Leute hören 'KI-Musik' und denken: 'Ach, das macht die KI doch alles automatisch, das ist kein echtes Schaffen.' Das stimmt nicht – und das möchte ich klarstellen:

KI macht nicht alles automatisch

Es gibt viel Nacharbeit. Die KI ist ein Werkzeug, kein Ersatz für Kreativität. Ich schreibe Texte, feile an Prompts, passe Melodien an, verwerfe Dutzende Versionen. Die KI hilft mir nur dabei, meine Ideen umzusetzen – genau wie ein Pinsel dem Maler hilft.

KI-Musik eröffnet neue Welten

Menschen ohne Musik-Hintergrund bekommen plötzlich die Chance, ihre Geschichten in Musik zu verwandeln. Das ist doch großartig! Und es kann tieferes Interesse wecken: Ich habe durch KI-Musik so viel über verschiedene Genres, Komposition und Stilrichtungen gelernt – weil ich mich einlesen musste, um gute Prompts zu schreiben.

Es ist echte Arbeit

Wie bei 'Machtlos': 2 Wochen, 60 Generierungen, unzählige Anpassungen. Das ist kein Zufall, kein Knopfdruck. Das ist Handwerk – nur mit anderen Werkzeugen.


Warum 'Tondiar'?

Tondiar war der Name meines ersten Charakters in einem MMORPG vor vielen Jahren. Der Name ist mir geblieben – und passt perfekt zu meiner musikalischen Reise. Es ist der Name, unter dem ich kreiere, experimentiere und teile.


Warum ich das mache

  • Ich will Musik, die genau meinem Geschmack entspricht – Songs, die es so noch nicht gibt.
  • Ich will meine Ideen und Erlebnisse in Musik verwandeln – auch wenn ich kein Instrument spiele.
  • Ich bin fasziniert davon, etwas zu erschaffen, was sonst ein tiefes Verständnis von Instrumenten, Stimme und Komposition erfordern würde.

KI-Musik gibt mir diese Freiheit. Und genau deshalb mache ich das.


Hör rein – und entscheide selbst

Am Ende zählt nur eines: Berührt dich die Musik? Erzählt sie eine Geschichte? Dann ist es egal, wie sie entstanden ist. Hör dir meine Songs an – und entscheide selbst, ob KI-Musik für dich funktioniert.